RH6Fahrer 1.314 Geschrieben Donnerstag um 19:34 Geschrieben Donnerstag um 19:34 (bearbeitet) Der Druck im System ist doch nicht anders als bei einem 80to Kran. Das ist alles eine Frage der Dimensionen der Zylinder. Die Zylinder sehen schon heftig aus und bei 300bar Pumpendruck und 1m Durchmesser hat man schon über 2300to Hubkraft des Zylinders. Und wenn wir ehrlich sind, haben damals auch viele gelacht als der erste Hydraulikbagger auf den Markt gekommen ist und heute sind sie nicht mehr wegzudenken. Der nächste Punkt... Die Chinesen haben uns doch in vielen Punkten schon lange mit Lichtgeschwindigkeit überholt. bearbeitet Donnerstag um 19:50 von RH6Fahrer 4 Zitieren
GaLaPflaster 352 Geschrieben Donnerstag um 23:15 Autor Geschrieben Donnerstag um 23:15 (bearbeitet) Joa, ein wenig plausibel. Dann machen wir weiter mit dem Rollenkopf? Ich sehe da keinen Rollenkopf ... Es gibt auch kein einziges Bild das einen Rollenkopf am Teleskop zeigt. Der ist also immer auf einen Gittermast bzw. mindestens eine Gitterspitze angewiesen. Der hebt im Leben keine 4000 Tonnen. bearbeitet Donnerstag um 23:23 von GaLaPflaster Zitieren
RH6Fahrer 1.314 Geschrieben Freitag um 04:43 Geschrieben Freitag um 04:43 Die heben jeden Ausschub einzeln in den Ausleger. Der Rollenkopf wird auch modular sein. @SirDigger hat es doch schon erklärt, so dass ich unwissender es auch verstanden habe 🫣. 4000to bei 1m Ausladung. Die wird er vermutlich nie heben, weil die Abmessungen vom Bauteil den Schwerpunkt mehr als 1m weg verlagern. Somit nimmt die Hublast sehr schnell ab. Es steht halt nicht Liebherr auf dem Ausleger... Den Rest kann sich jeder selbst denken. 1 Zitieren
Aka 1.933 Geschrieben Freitag um 07:26 Geschrieben Freitag um 07:26 (bearbeitet) vor 8 Stunden, GaLaPflaster schrieb: ...Der hebt im Leben keine 4000 Tonnen. ...das ist ein rechnerischer / rein theoretisch Wert... den kein oder -ums etwas offen zu lassen- fast kein Kran dieser Welt hebt. Ich beschreibs mal anhand der Baukrane... auch ein Liebherr z.B. 20K hebt keine 20 Tonnen, obwohl es ein 20 MeterTonnen - Kran ist... theoretisch würde der von der Standfestigkeit, von der Geometrie her mit 1m Ausladung 20Tonnen heben... oder -das ist der interessantere Wert- 1 Tonne bei 20m Ausladung. Oder auch z.B. -weil ich zu dem ein paar Werte aus der Lasttabelle im Kopf hab- ein Potain IGO32... ein 32MeterTonnen - Kran hebt keine 32 Tonnen... auch nicht mit 1m Ausladung... wieder der interessantere Wert, 1 Tonne bei 32m Ausladung... jetzt ist der Ausleger aber nur 30m lang und es gehen noch Sicherheiten weg... mit dem im Hinterkopf kommt das relativ gut hin... bei voller Ausladung 30m (eher locker) ca. ne Ziegelpalette mit knapp 1 Tonne... 6..7..800kg. Jetzt macht es keinen Sinn die Bauteile eines solche Kranes auf die sog. Maximallast z.B. bei 1m Ausladung zu dimensionieren... ergo beschränkt man sich auf einen sinnvollen Wert z.B. beim IGO 32 auf maximal 4Tonnen (+Sicherheit... wohl einen Tacken mehr als die Prüflast 125%) auf die man Turm, Ausleger, Hubwerk, Seil, Katze, usw. auslegt. Somit ist der Kran (IGO32) zwar ein 32mt-Kran, könnte theoretisch von der Geometrie / Standfestigkeit her zwar 32Tonnen... bei 1m Ausladung... braucht aber kein Mensch... ergo nimmt man die Maximallast zurück auf 4 Tonnen, kann so erheblich leichter, wirtschaftlicher konstruieren und nutzt die 32mt da wo man se benötigt... bei 30m Ausladung 1.100kg vgl. Datenblatt. Diese "Schwanzvergleiche"... wer baut den größten Kran, Baumaschine, was auch immer sind einfach nur lächerlich... diese Zeiten sind vorbei... Das haben die Chinesen scheinbar noch nicht begriffen... viele andere Hersteller haben es begriffen und Liebherr arbeitet da als Vorreiter schon seit Jahren... Jahrzehnten daran... ein Kran ist nicht nur der Kran selbst sondern auch das Ganze drumrum... von der Entwicklung... über das gesamte Einsatzleben z.B. Service / Ersatzteilversorgung / Support in jeder Beziehung, jedem Bedarfsfall bis hin zur Verschrottung der einzelnen Maschine... bzw. man liefert auch aus Prestigegründen sogar noch Support für alte Maschinen... z.B. in Privathand, bei Museen etc. Die Qualität einer Maschine definiert sich durch erheblich mehr Facetten... da hilft auch viel, gekünstelte Freundlichkeit & Lächeln nicht, wenn die Schweißnähte scheiße aussehen, man irgendwie zusammengezwirbelte Elektrik findet, keine saubere / verständliche Dokumentation -am besten Modell-/ Maschinenübergreifend einheitlich- vorhanden ist, im Fehlerfall keine Lösung / Rückfallebene vorhanden ist, nach wenigen Jahren regulär keine Ersatzteile mehr lieferbar sind, der Support fehlt, usw. oder bei jeder Montage mit personellem Schwund zu rechnen ist... Thema Arbeitssicherheit. Was zählt sind die Details / kleinen Details / pfiffige Lösungen in Bezug auf Funktionalität in der Hauptdisziplin einer Maschine, dazu aber auch ein großer Punkt ist der Transport, Transportmaße... nicht überall kann man, wie das wohl in China ist alles beiseite peifen um mit unförmigen Maschinen / Bauteilen, wo jeder Logistiker die Hände überm Kopf zusammenschlägt die Straßen kaputtfahren und dazu auch so Punkte wie Arbeitssicherheit, Ergonomie, Vermeidung von Fehlern z.B. bei der Montage durch durchdachte, systematische Abfolgen oder Bauteile, die man garnicht erst falsch montieren kann... ...und neben vielen anderen Sachen gehören zu diesem Gesamtpaket auch so Sachen wie Service, Ersatzteilversorgung, Abhilfe im Fehlerfall... und da ist -so weit ich das miterlebt hab- Liebherr einfach ungeschlagener Favorit. Ersatzteile kommen spätestens innerhalb 24 Stunden... wenn nicht ist es höchstens eine Preisfrage z.B. als ein Erdbauunternehmer ne Hydraulikpumpe für seinen R936 gebraucht hat... und wegen der Kosten erstmal wegen Gebrauchtteilen / einer generalüberholten Pumpe geguckt hat... ne Werksneue hätte er wohl spätestens am nächsten Tag geliefert bekommen... da kann man als Kunde im Ernstfall abwägen, wie eilig man es hat... ob der Auftraggeber wegen Terminen schon auf 180 ist oder ob man, wie im obigen Fall einfach erstmal mit dem Ersatzbagger weitermacht. Oder Biberach... die Statikabteilung hat mir jede gestellte Anfrage zu Krankonfigurationen (Obendreher) oder auch Ecklasten -als ein Statiker nicht nur die Eckdrücke sondern auch die horizontalen Lasten beim Schwenken eines Untendrehers haben wollte- binnen 24 Stunden beantwortet... fürs Gutachten zu einer Ausnahmegenehmigung haben die mir anhand der Werte eines neu gekauften LKWs und den Werten der Liebherr-SL-Transportachse sogar die Kreisfahrten / Kurvenradien für nen 81K mal eben per Software simuliert / gerechnet... so dass der Sachverständige zufrieden war und keine aufwändigen (realen) Kreisfahrten nötig waren. bearbeitet Freitag um 07:36 von Aka 1 Zitieren
Hydraulix 379 Geschrieben Freitag um 07:27 Geschrieben Freitag um 07:27 vor 11 Stunden, RH6Fahrer schrieb: Der Druck im System ist doch nicht anders als bei einem 80to Kran. Das ist alles eine Frage der Dimensionen der Zylinder. Die Zylinder sehen schon heftig aus und bei 300bar Pumpendruck und 1m Durchmesser hat man schon über 2300to Hubkraft des Zylinders. Und wenn wir ehrlich sind, haben damals auch viele gelacht als der erste Hydraulikbagger auf den Markt gekommen ist und heute sind sie nicht mehr wegzudenken. Der nächste Punkt... Die Chinesen haben uns doch in vielen Punkten schon lange mit Lichtgeschwindigkeit überholt. Hallo, genauso war es, denk mal als in den 80ern die Minibagger aufkamen, Spielzeug haben viele gesagt und heute nicht mehr wegzudenken. Hydraulix Zitieren
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