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Geschrieben

Moin 😁

Wir haben ein Bungalow aus den 1960er Jahren.

Wo es so stark geschneit hat wurde es unter das Dach geweht.

Ich habe gesehen das es an einer stelle von innen nass war . Dann habe ich ein Teil der Regips Platten+OSB Platten  abgenommen weil ich Angst hatte also kaputt gemacht und habe gesehen das die Dämmung nass ist , weil wir oben im Dachgeschoss wohnen . Also so gut wie 1/2 des Daches auf einer Seite ist nass ( also das was ich fühlen konnte )

Dann habe ich gesehen das das Dach quasi nur aus Dachziegel , Holz und dann Dämmung besteht und es durch das Holz in die Dämmung gegangen ist.

Wir haben ein Harzer Dach .

Was wäre jetzt die beste Maßnahme da ich auch Angst habe das es schimmelt oder das die Holz Balken vom Dach was abbekommen .

 

Reicht es zu warten bis es wärmer wird und hoffen das es trocknet oder muss ich wieder alles aufmachen und die Dämmung tauschen ?

 

Weil wo wir oben alles auf hatten um es zu renovieren, haben wir uns ja eh die Balken , Dämmung etc angeschaut und die sahen gut aus . Weil ich mir in dem Moment wo es passiert ist dachte es ist bestimmt schonmal sowas passiert im Haus . ( Beim Vorbesitzer )

 

Liebe Grüße 👋 

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Geschrieben

Ich würde auf keinen Fall einfach warten, bis es wärmer wird, nasse Dämmung kann ihre Funktion verlieren und im schlimmsten Fall zu Schimmel führen. Wenn du schon sichtbare Nässe auf ca. der halben Dachseite hast, solltest du den Bereich kontrolliert öffnen, durchtrocknen lassen und die Dämmung ggf. stellenweise ersetzen. Wichtig wäre langfristig auch zu prüfen, ob eine Unterspannbahn fehlt oder defekt ist, die eigentlich genau solche Schneewehen abfangen soll.

Geschrieben

...es gibt, Dach-/Wandkonstruktionen, bei denen es geplant ist, dass eine gewisse Menge Kondenswasser über der Winterperiode in der Dämmebene eingelagert wird... und so lange von der bauphysikalischen Berechnung die Bilanz so aussieht, dass in der Sommerperiode mehr Feuchtigkeit ausdiffundiert/ verdunstet als eingelagert wurde ist alles im grünen Bereich.

Von daher müßte man beurteilen wieviel Feuchtigkeit / Wasser das ist... große Rückbau, Dach aufmachen usw. Aktionen, die mit entsprechenden Zerstlrungen einhergehen würde ich da nicht starten.

Wenn die Dämmung offen im Dachraum liegt und dieser -ohne Unterspannbahn / Dachschalung- gut durchlüftet ist... scheint ja zu sein, wenn der Wind den Schnee da reingetrieben hat... dann hätte ich da keine Bedenken, dass das wieder austrocknet... spätestens wenn da im Sommer die Sonne draufknallt und im Dachraum wohl unerträgliche Hitze herrscht.

Evtl. für zusätzliche Belüftung / Durchzug sorgen.

Evtl. würde ich gucken, dass die Räume unter der Dämmung gut geheizt sind, so dass die (nasse) Dämmung gut durchgewärmt wird... und so die Verdunstung / das Ausdiffundieren der Feuchtigkeit unterstützt wird.

Evtl. könnte man auch mit einer Bau-/Dieselheizung Warmluft einblasen... so etwas hier... https://www.scherrer-online.de/wp-content/uploads/2018/05/baubeheizung_02.jpg

...so ein Teil hat unser Chef jetzt beschafft um unsere Fahrzeug-/Maschinenhalle zu beheizen... ca. 20 Ltr. Diesel oder Heizöl ergibt einmal warme Halle.

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