Zetti602 0 Geschrieben Samstag um 17:56 Geschrieben Samstag um 17:56 Hallo zusammen, seit einigen Wochen bin ich stolzer Besitzer eines Zettelmeyer ZL 602, BJ 1994 mit ca. 7700 Betriebsstunden. Da ich den Radlader erst kurz im Besitz habe, kann ich leider zu vorangegangenen Reparaturen wenig bis keine Auskunft geben, ich versuche das Problem und meine ersten Diagnoseversuche aber so gut wie möglich zu beschreiben: Der Radlader lief zunächst tadellos, springt sofort an, hat seine Arbeiten gut erledigt. Vor einigen Tagen habe ich den Radlader dann voll funktionsfähig abgestellt, da aufgrund der anlaufenden Minusgrade sowieso keine Arbeiten erledigt werden konnten. Nach wenigen Tagen wollte ich nun die Arbeiten wieder aufnehmen, der Motor sprang tadellos an, jedoch fährt der Radlader leider nicht. Zunächst hatte ich den Frost in Verdacht, bspw. eine festgefrorene Trommelbremse oder Wasser in der Hydraulik - nach einigen Tagen mit deutlichen Plusgraden kann ich das jedoch ausschließen. Problem: Motor springt sofort an und läuft tadellos Arbeits- und Lenkhydraulik funktionieren einwandfrei Radlader fährt nicht. Weder vorwärts, noch Rückwärts. Weder im langsamen noch im schnellen Gang Keine Veränderung nach warmlaufen Diagnosetätigkeiten: Hatte den Radlader mit angezogener Handbremse abgestellt (sicher ist sicher). Erste Vermutung war eine eingefrorene Trommelbremse. Kann nur bei anhaltenden Plusgraden ausgeschlossen werden Die Trommelbremse (ich nehme an, dass es eine „zentrale“ gibt, die auf den Antrieb wirkt) ist freigängig, die Räder bewegen sich Das Inchpedal ist freigängig, springt auch wieder zurück. Der Bowdenzug ist freigängig und die Mechanik am Hydraulikventil bewegt sich Der Bowdenzug der Handbremse ist freigängig und bewegt sich. Der Motor springt tadellos an, die Drehzahl hört sich vernünftig an, bei eingelegtem Gang und Gas geben ist zu hören, dass ein Druck aufgebaut wird. Auch nach einiger Zeit warm laufen ergibt sich kein Unterschied. Der Radlader bewegt sich keinen Millimeter Ich habe drei Messanschlüsse gefunden und ein Manometer angeschlossen (Messbereich bis 250 bar), leider kann ich die Messanschlüsse nicht zuordnen. Der angezeigte Druck zeigte den Messanschlüssen 1 und 2 (siehe Bild) lediglich ca. 20-30 bar (bei eingelegtem Gang, Gas und kurzer Zeit Druckaufbau), beim dritten 0 bar (kann das sein!? Der Messanschluss sah auch sehr verstaubt aus und schwergängig, also quasi wie seit Jahrzehnten nicht benutzt) Der Füllstand des Hydrauliköls passt (unteres Auge voll, oberes Auge kein Öl erkenntlich bzw. minimal an der Unterkante, siehe Bild). Verwendetes Hydrauliköl unbekannt. Anzeige des Hydraulikölfilters ist im grünen Bereich (siehe Bild) Die beiden Magnetventile (Vorwärts, Rückwärts) an der Hydraulikpumpe scheinen zu funktionieren Die Sicherungen wurden überprüft und sind alle Intakt. Jetzt bin ich mit meinem Latein am Ende. Ich hoffe, dass mir jemand von euch helfen kann, den Fehler einzugrenzen oder eine weitere Idee hat. Vielen Dank euch vorab! Zitieren
Hydraulix 367 Geschrieben vor 12 Stunden Geschrieben vor 12 Stunden Hallo, Spannung an den Magneten muß man schon messen, wo der Schlauch mit dem Minimeß hingeht sieht man nicht genau, die beiden Blindstopfen rausnehmen die neben den Magnetspulen sind, udn Minimeß rein mit 12 X 1,5 Meßuhr 60 bar dran, und Gas geben. Schwachpunkt bei den Hydromotoren war die Verzahnung der Abtriebswelle. Arbeits und Lenkhydraulik haben eine extra Pumpe, hängen nur an der A 4 V dran, get das , dann ist die Kupplung der Hydropumpe i.O. Hydraulix 1 Zitieren
SKB-FAHRER 16 Geschrieben vor 1 Stunde Geschrieben vor 1 Stunde Hatt der Zettelmeyer einen Schalter an der Handbremse ,der den Gang rausnimmt?? Zitieren
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