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Geschrieben

Vor ein paar Wochen habe ich nach dem Umstellen der Möbel plötzlich diese dünnen, aber deutlich sichtbaren Linien entdeckt, die sich von der Decke bis fast zum Fensterrahmen gezogen haben. Erst habe ich mir eingeredet, dass es nur optisch schlimm aussieht – doch jedes Mal, wenn ich abends auf dem Sofa saß, wanderten meine Augen automatisch wieder zu diesen Rissen. Es fühlte sich an, als würde meine Wohnung langsam „altern“, obwohl sie eigentlich noch gar nicht so alt ist.

Ich habe kurz überlegt, einen Handwerker zu rufen, aber jeder, der das schon mal gemacht hat, weiß, wie teuer und nervig das sein kann. Termine, Staub, Lärm und am Ende eine Rechnung, bei der man schlucken muss. Also habe ich angefangen, selbst zu recherchieren. Ich wollte etwas, das ich alleine anwenden kann, ohne handwerkliches Studium und ohne das halbe Wohnzimmer auseinanderzunehmen.

Ich bin wirklich gespannt, denn diese Risse stören mich mehr, als ich zugeben möchte. Meine Wohnung ist mein Rückzugsort, und ich will, dass sie sich auch wieder so anfühlt – ordentlich, gepflegt und gemütlich. Wenn Rissfix hält, was es verspricht, wäre das für mich die perfekte Lösung. Ich freue mich auf eure Meinungen, Tipps und vielleicht auch auf kleine Erfolgsgeschichten von euren eigenen Reparaturen.

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Geschrieben

...um hier etwas sagen zu können bräuchte man erst einmal detailierte Angaben zur Bausubstanz. Neubau? Altbau? Welches Material? Naturstein? Sandstein? Vollziegel? Hochlochziegel? Proton-Dämmziegel? Oder schon ein modernes Dammziegelmaierwerk? Porenbeton-/Gasbetonsteine, wie z.B. Ytong oder Hebel? Betonsteine? Bimsstein? etc. ...oder ein Gemisch aus allem möglichen Steinmaterial, wie man das im Altbau hat... wo Sandsteinblock, Vollziegel und alles was se irgendwo gefunden haben eingemauert haben?

Dazu wäre interessant zu wissen, wie die Statik des Hauses allgemein ist, wie die Systematik ist um den Riss evtl. auf darin vorhandene Schwachstellen, kritische höher belastete Punkte, etc. zurückführen zu können.

Das nächste wäre noch die Gründung... steht das Haus wie früher auch üblich einfach auf Dreck, gibts Fundamente/ Steifenfundamente oder gibts einen Keller aus Stahlbeton. Wie ist der Untergrund... fest, weich, sandig, lehmhaltig oder steht die Bude auf Fels...  

Geschrieben
vor 2 Stunden, Aka schrieb:

...um hier etwas sagen zu können bräuchte man erst einmal detailierte Angaben zur Bausubstanz. Neubau? Altbau? Welches Material? Naturstein? Sandstein? Vollziegel? Hochlochziegel? Proton-Dämmziegel? Oder schon ein modernes Dammziegelmaierwerk? Porenbeton-/Gasbetonsteine, wie z.B. Ytong oder Hebel? Betonsteine? Bimsstein? etc. ...oder ein Gemisch aus allem möglichen Steinmaterial, wie man das im Altbau hat... wo Sandsteinblock, Vollziegel und alles was se irgendwo gefunden haben eingemauert haben?

Dazu wäre interessant zu wissen, wie die Statik des Hauses allgemein ist, wie die Systematik ist um den Riss evtl. auf darin vorhandene Schwachstellen, kritische höher belastete Punkte, etc. zurückführen zu können.

Das nächste wäre noch die Gründung... steht das Haus wie früher auch üblich einfach auf Dreck, gibts Fundamente/ Steifenfundamente oder gibts einen Keller aus Stahlbeton. Wie ist der Untergrund... fest, weich, sandig, lehmhaltig oder steht die Bude auf Fels...  

Völlig richtig was Kollege Aka hier schreibt. Ergänzend wäre noch einmal zu betonen dass unterschieden werden muss zwischen Putzrissen und Risse im Mauerwerk, die eine deutlich intensivere Grundlagenermittlung erfolgen muss, nebst Statiker und ggfs. Bodengutachter. Das System das User Lenns hier bewirbt, kenne ich als Spiralankersystem mit Einbindung ins Mauerwerk mit entsprechendem Spezialmörtel. Das letzte Mal haben wir so ein System an einem denkmalgeschützten Pfarrhaus aus 1730 eingesetzt, das sich durch Veränderungen im Baugrund stark und einseitig gesetzt hatte, extreme Rissebildungen im tragenden Bruchsteinaußenmauerwerk aufwies und einsturzgefährdet war. Das Objekt wurde dann mittels HDI-Verfahren nachgegründet, die Risse mittels Spiralanker (nach Angaben des Statikers) überbrückt sowie ins Mauerwerk eingebunden und anschließend verpresst. Dazu musste dann der Kalkputz weiträumig um die Risse um die geplanten Einbindetiefen der Spiralanker abgeschlagen werden. 

Kurzes Fazit: Nur etwas für Fachleute und nix für Heimwerker.

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