Piquebise

Schaeff HR12 Hydraulik ausgefallen

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FrettchenGT3

Es hört sich ja so an, als wenn der Motor abwürgt, weil er zu wenig Diesel bekommt, dass wäre ja klar, jetzt ist die Frage warum? 
 

Du hast du Kraftstoffleitungen neu gemacht, ist vielleicht die Ansaugleitung zwischen Tank und Vorförderpumpe zu klein vom Querschnitt her? 

In der Leitung müsste auch wahrscheinlich ein durchsichtiger Vorfilter sein, da sammelt sich schon mal Rost drin und der verstopft dann recht schnell, besonders wenn der Minibagger so schräg steht das er sich das leichter aus dem Tank saugen kann, habe ich bei meinem manchmal auch, tausche dann den Filter und weiter gehts, habe extra welche auf Ersatz immer da, die alten Wasche ich dann aus bis die wieder sauber sind und nehmen die dann wieder. 
 
Dann ist die Frage mit dem Wasser im Tank, wenn da mal Wasser komplett durch die Einspritzpumpe und durch die Einspritzdüsen gegangen ist kann es zu so ganz feinen Riefen führen, in den Bauteilen.

 Deine Einspritzdüsen werden wahrscheinlich zu früh einspritzen, weil die bei weniger Druck schon auf machen, vielleicht merkst du deswegen noch nicht so viel weil der schon immer früher einspritzt, kann sein das wenn du die Einspritzdüsen neu machst oder die einstellen lässt, dass deine Einspritzpumpe es gar nicht mehr schafft die zu öffnen, weil die verschlissen ist. 
 

Wenn du jetzt sagst der Minibagger hat nur 1500 Stunden, oder er hat 5500 oder sogar 7500, dann könnte man sagen was es ist, wenn noch nie was getauscht wurde. 

Wenn du schon etwas orgeln musst, dann sind die Druckhalteventile auf der Einspritzpumpe auch schon verschlissen, hatte ich an meinem HR32 auch, da hatte ich auch alles bei gemacht, Kraftstoffleitungen und Filter und probiert, den konnte ich dann im Standgas auch recht schnell abwürgen, wenn der Motor richtig warm war nach etlichen Stunden, ging er auch von selber im Standgas aus, habs erstmal das Standgas höher geschraubt um es erstmal zu beheben oder weiter zu kommen, später habe ich auch erst die Einspritzdüsen neu gemacht, die Einsätze dadrin und die neu einstellen lassen, danach war es das selbe, habe dann die Steckpumpen erneuert, dann war alles wie als wenn der Bagger neu wäre, springt jetzt bei einer Umdrehung an, egal wie lange der gestanden hat. 
 
Vorförderpumpe läuft immer mit, ist die Frage ob die mechanisch angetrieben wird oder elektrisch, wenn die nicht mitläuft, geht der Motor auch aus.

Mit freundlichen Grüßen 

 

Freddy 

 

 

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Piquebise

So. Nach längerer Pause habe ich heute meinen Bagger wieder gesehen.

Wie gesagt, wenn ich meiner beruflichen Tätigkeit nachgehe, bin ich nicht zuhause, was leider immer zu Unterbrechungen der Arbeit daheim führt.

Als erstes habe ich auf den Betriebsstundenzähler geschaut. Er ist nicht abgeklemmt, läuft und zeigt momentan 2120 Stunden an. Ich erinnere mich, dass ich beim Kauf etwas skeptisch war und dem Zähler nicht allzuviel Glauben schenken wollte.

Dann habe ich noch einmal mit "Stoppuhr" gearbeitet, um festzustellen, wann die Symptome auftreten. Ich habe mit dem Mulchkopf Brombeeren und Gestrüpp niedergemacht. Ich denke, dass der Ölmotor des Mulchers den Motor nicht allzusehr belastet. Nach ziemlich genau 30 min bemerkte ich den Leistungsverlust, nach 45 min konnte ich den Motor abwürgen, indem ich den Frontschild gegen Anschlag hob. Danach hörte ich, dass die Kraftstoffpumpe noch schön arbeitet. An ihr sollte das Problem also nicht liegen.

Euren guten Tipps möchte ich folgen, soweit es mir möglich ist. Das Spiel der Ventile werde ich auf jeden Fall prüfen, bzw. einstellen. Beim dem Bagger sind sie ja leicht zugänglich (siehe Foto). Ich habe nur leider nirgends in meinen Unterlagen Angaben zum Ventilspiel finden können. Auf welches Mass müssen sie eingestellt werden?

Dann kommt auch schon bald die Einspritzpumpe an die Reihe (siehe Foto). Man sieht nicht den Absteller, der sich links etwas tiefer befindet. Ich weiss noch nicht, ob der zum Betrieb oder zum Abstellen Strom bekommt. Hat die Pumpe denn sicher einen Fliehkraftregler? Wo befindet sich er sich?

Im Netz habe ich ein Video angeschaut, in dem eine ähnliche Pumpe auseinander- und wieder zusammengebaut wird. Es wird auf Verschleiss hingewiesen, der auch durch Wasser im Kraftstoff entstehen kann. Ich werde meine Pumpe wohl besser einem Spezialisten anvertrauen, denn wenn meine Pumpe einen solchen Schaden hat, kann ich sie nicht selbst reparieren.

 

 

Mitsubishi L3E - Ventile 1.jpg

Mitsubishi L3E - Einspritzpumpe 1.jpg

Edited by Piquebise
Schreibfehler

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Piquebise

Gestern habe ich mir die Ventile vorgenommen und eingestellt. Im Netz habe ich eine Serviceanleitung für den Motor gefunden. Das Ventilspiel soll demnach 0,25mm für Ein- und Auslassventil betragen.

Bei meinem Motor war das Spiel bei allen Auslassventilen etwas größer, aber nicht wesentlich.

Währenddessen habe ich mit der Kraftstoffpumpe den Tank entleert, durch beide Filter und mit verschlossener Rücklaufleitung. Ich wollte prüfen, ob vielleicht die Tankbelüftung verstopft ist - ist sie aber nicht. Dabei habe ich die Pumpleistung gemessen: mit konstant 0,44l/min besser als in der Anleitung angegeben (0,37l/min).

Was mir aber gar nicht gefiel, war die Trübheit des Diesels. Dabei hatte ich den Tank doch gerade erst komplett entleert und neuen Kraftstoff eingefüllt.

Ich kann ich mir das nur so erklären, dass nach der ersten Entleerung noch Bakterienschleim im Tank verblieben war. Der zugefügte Dieselschutz im frischen Kraftstoff hat die Bakterien abgetötet, den Schleim gelöst und fein verteilt. Das taugt doch durchaus als Erklärung für die Probleme. Warum traten die aber erst nach 20-30 min Betriebszeit auf? Und warum "erholte" sich das System quasi über Nacht? Es hiess auch, dass der Sprit mit Dieselschutz problemlos verwendet werden kann.

Wie auch immer, ich hätte den Tank nach einer gewissen Wirkzeit der Chemikalie einfach nochmal entleeren müssen. Nun also, Filter wieder gereinigt, bzw erneuert, Leitungen durchgeblasen, frischen Diesel eingefüllt.

Der Test: Motor startet nach kurzem Orgeln, der Sprit muss erst mal ankommen. Er läuft rund, die Leerlaufdrehzahl ist vergleichsweise höher, klingt gut, allerdings klappern die Ventile jetzt anders.

Mit dem Mulchkopf fahre ich auf die Weide, um Brombeergestrüpp und junge Schlehen niederzumachen. Die Uhr läuft mit. Nach 2 Stunden immer noch kein Leistungsverlust, normale Betriebstemperatur, keine ruckelnde Hydraulik.

War das jetzt die Lösung? Es wäre fast zu schön.

Der Bagger muss sich aber noch mit Schaufel bewähren, eine Wasserleitung soll verlegt werden. Ich werde abschliessend berichten, wenn keine Probleme mehr auftreten.

Bei der Gelegenheit: hat jemand einen gebrauchten, schmalen Tieflöffel mit Schaeff Schnellkupplung für 80cm tiefe Graben abzugeben?

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