kgvfischeralm

Liebherr 921 Kettenbagger Hydraulikproblem

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kgvfischeralm

Hallo, 

Ich habe das Problem, dass ca. 50% der Hydraulik keinen Arbeitsdruck zur Verfügung bekommt.

Eine Pumpenseite bringt 270bar, die andere nur 20bar.

Die Doppelpumpe habe ich überprüft => beide Drehkolbenpumpen in Ordnung

Nach dem Vertauschen der Leitungen direkt von den Pumpenabgängen blieb das Problem bestehen.

Die Mengenteiler bzw. Überströmventile welche zum und vom Ölkühler kommen habe ich auch überprüft (20bar/90bar/..)

Jetzt bin ich mit meinem Latein am Ende => Ich bräuchte bitte einen Hydraulikplan vom Liebherr 921 Kettenbagger um klären zu können warum das Drehen, der vordere kleine Arm und der rechte Kettenantrieb keinen Arbeitsdruck bekommt.

Wichtig ist vielleicht noch zu sagen, dass ich vor einigen Jahren die Liebherrsteuerung auch Eurosteuerung umgebaut habe indem ich die Hydraulikanschlüsse vertauscht habe. 

Vielleicht noch einen Situationsbericht wie es zu dem Problem kam:

Zuerst war der linke Betätigungshebel locker, ich habe Ihn wieder restauriert, dann nach ca. 2 h habe ich bemerkt, dass die Hydrauliköltemperatur zu hoch ist => Ventilator war defekt => wieder repariert, aber kein Hydraulikdruck mehr nach der Übertemperatur.....

Bitte um einen Hydraulikplan bzw. um Hilfe !

DANKE

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Lucasj

Also ich würde an deiner Stelle den Stellkammer Druck und die Volumenstron und leistungsreglung überprüfen . 

Leider wird das ohne Schaltplan schwierig , die Dinge herauszumessen

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kgvfischeralm

Danke für die Info, wo kann ich bitte den Stellkammerdruck und den Volumenstrom messen bzw. einstellen?

Ich habe ein Bild meiner Hydraulik hochgeladen.  Ich habe bereits auf anraten eines Liebherr Technikers Ventil 1 mit Ventil 3 getauscht => leider ohne Auswirkung.

Ich habe einen Systemfehler in der Hydraulik, ich schätze, dass sich ein oder mehrere O-Ringe auf rund der erhöhten Hydrauliköltemperatur verabschiedet haben. Ich müsste nur wissen wo die Druckeinstellung für den vorderen Arm bzw. der Drehbewegung bzw. des rechten Kettenantriebes ist.

Es muss einen Zusammenhang dazu geben, und der fehlt mir leider bis jetzt noch.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es am Vorsteuerdruck liegt. Da ich Pumpe A mit Pumpe B vertauscht habe ist es sicherlich eine "gemeinsame" Hydraulikkomponente wo erhöhter Volumenstrom notwendig ist bzw. eine gemeinsame Ölrückführung vorhanden ist.

Interessante Weise geht der Hauptarm problemlos mit Kraft nach oben und unten.

Da ist genügend Systemdruck vorhanden (270bar).

Würde gerne wissen wo die Druckeinstellventile der beiden Pumpen sich befinden bzw. wie sie zusammenhängen weil ja eine "Pumpe" nur 20 bar liefert und die andere 270 bar. Aber nach dem Vertauschen der Hydraulikleitungen alles gleich geblieben ist und die Pumpen habe ich kontrolliert, Ich hatte 0,025mm Spiel bei den Drehkolben beider Seiten (nach ~40 Jahren mit ca. 11.000 Betriebsstunden) Somit wieder eingebaut und mittels eines längeren Schlauches beide Pumpen vertauscht => Ergebnis wie vorher, daher schätze ich, dass es sich um ein Druckbegrenzungsventil bzw. ein Überströmventil handeln muss.

Wenn möglich bitte um Zusatzinfos zur Lösung meines großen Problems.

DANKE

 

Liebherr_921001_8784.jpg

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MECANIC

Hallo,

Fang erst mal an den Magnetstab im Hydrauliktank zu Überprüfen, der soll so gut wie sauber und sicher frei von Späne die grob sind.

Dann müssten die beide Primärventile geprüft und gegeneinander getauscht werden, wenn du die beiden Hochdruckschläuche von der Pumpe zum

Steuerblock verfolgst findest du zwei Ventile, SW 30 Stellschraube Inbus 6 mm und Kontermutter SW 24,dass ist auf deinen Bild das alu-farbige Ventil

unten auf dass Bild. Rechts vom Ventil kommt der Hochdruckschlauch von der Pumpe. Genau auf die gegenüber liegende Seite vom Pumpenanschluss ist

eine dünnes Stahlrohr das geht auf einen Minimeß-Anschluss, dort kan den druck gemessen werden uns sollte eingestellt sein auf 280 Bar.

Wenn die Primärventile ausgebaut sind bitte überprüfen ob da an die Unterseite schmutz oder sogar späne drin sind (Ventile müssen dicht sein)

mit Mund durchblasen.

Wenn die Ventile gegeneinander getauscht sind und die Störung geht mit auf die andere kette oder Funktion heben, ist dass Ventil kaputt.

Aber erst Kontrolle Magnetstab!!!!!!!

Viel Erfolg bei deine Störungssuche.

Gruß, Mecanic

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kgvfischeralm

Hallo Mecanic,

Herzlichen Dank für deine schnelle Antwort :-) .

Den Magnetstab habe ich bereits vor einigen Wochen ausgebaut / gecheckt und da war fast nichts drauf, das einzige war, dass ich den Hydraulikfilter nicht herausbekam weil er steckt sehr fest, doch das ist derzeit noch nicht mein Problem, erst wenn mein 921er wieder läuft tausche ich auch diesen Filter.

Nun zu der Info über die Primärventile:  Gehe ich recht in der Annahme, dass ich zuerst die SW24 Mutter lösen muss, dann kann ich, wenn es noch möglich ist, mit dem 6er Inbus die Schaube hineindrehen um den Druck zu steigern bzw. gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen um den Druck zu reduzieren?  Ich schätze, dass sich einer der drei O-Ringe verabschiedet hat.  Wenn ich dann die Mutter (SW 30) gegen den Uhrzeigersinn bewege sollte sich dann das ganze Ventil herausschrauben lassen? Anbei habe ich noch die Explosionszeichnung von meiner SparePartListe beigefügt. Vielleicht gibt es noch den kompletten Dichtsatz (15 bis 18) bei Liebherr.

Die beiden Hochdruckschläuche habe ich bereits vertauscht, somit sollte eines der beiden Ventile defekt sein weil sich leider danach nichts geändert hat :-(

Kannst du mir bitte vielleicht noch mitteilen wie der "Minimeß-Anschluss" heißt (Type?)  damit ich ihn mir mit einem 400 bar Manometer besorgen kann?

DANKE & Liebe Grüße

Gerhard

 

Ventil.png

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